k.k. Infanterieregiment Nr. 3 "Erzherzog Carl" - 1. Grenadier Compagnie



 

 FAQFAQ   SuchenSuchen   MitgliederlisteMitgliederliste   BenutzergruppenBenutzergruppen   RegistrierenRegistrieren 
 ProfilProfil   Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen   LoginLogin 

Die Regimentskommandeure des IR3



 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    k.k. Infanterieregiment Nr. 3 "Erzherzog Carl" - 1. Grenadier Compagnie Foren-Übersicht -> Historisches
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Andreas_P
Administrator



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 05.09.2007
Beiträge: 275
Wohnort: Hinterbrühl

BeitragVerfasst am: 23.06.2017, 20:51    Titel: Die Regimentskommandeure des IR3 Antworten mit Zitat

Rudolf Graf von Salis-Zizers (1813-1815)







Zuletzt bearbeitet von Andreas_P am 23.06.2017, 21:24, insgesamt einmal bearbeitet
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden MSN Messenger
Andreas_P
Administrator



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 05.09.2007
Beiträge: 275
Wohnort: Hinterbrühl

BeitragVerfasst am: 23.06.2017, 20:54    Titel: Teil 2 Antworten mit Zitat

Das Gefecht bei Liebertwolkowitz, den 14.Oktober 1813

Den 14. October, Früh 7 Uhr, stand FML Mohr mit seinen Truppen vor Gross-Pössa, zum Sturme auf Liebertwoklowitz bereit, im Walde von Gross-Pössa das
Regiment Erzherzog Carl unter Oberst Graf Salis(...) Um 12 Uhr Mittags ging das Regiment, zweites Bataillon im ersten, erstes Bataillon im zweiten
aus dem Gehölze zum Sturme gegen Libertwolkowitz vor. Die Angriffscolonnen drangen in den Ort ein. Hier aber entspann sich ein langwieriger und heftiger
Kampf, der schließlich mit der Verdrängung des Gegners in die letzten Häuser des Ortes endete(...) Oberst Graf Salis verteidigte mit dem Regimente den
Ort mit aller Zähigkeit. Bei der Verteidigung des Ortes am nächsten Tag wurde Oberst Graf Salis verwundet. Wegen seiner Tapferkeit erhielt der
Regimentskommadeur den kaiserlich-russischen Wladimir Orden.




+Der Oberst trägt diesen Orden bei beiden Portraits um den Hals+

Quellen:

- Julius Stanka, Geschichte des k.u.k Infanterieregiments Nr.3, (Wien) 1894, S 470 ff

- Österreichischer Beobachter vom 26. April, 1840


Zuletzt bearbeitet von Andreas_P am 25.06.2017, 17:41, insgesamt einmal bearbeitet
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden MSN Messenger
Andreas_P
Administrator



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 05.09.2007
Beiträge: 275
Wohnort: Hinterbrühl

BeitragVerfasst am: 25.06.2017, 12:30    Titel: Johann Christian Auracher von Aurach Antworten mit Zitat

Johann Christian Auracher von Aurach (1810-1813)

Joseph Christian Auracher von Aurach, (General-Major, geb. zu Olmütz 20. Dec. 1756, gest. zu Wien 30. Dec. 1831) trat 1776 aus der
Wiener Neustädter Militär-Akademie als Fähnrich in das Infanterie-Reg. Colloredo Nr. 20, wo er bis zum Oberstlieutenant befördert wurde.
1802 wurde er Professor der Kriegswissenschaft in obiger Akademie, 1809 Oberst und Brigadier der oberöstr. Landwehr und nach dem
Frieden 2. Oberst beim Infanterieregiment Erzh. Karl Nr. 3.
Im J. 1818 trat er, der nicht weniger denn 14 Feldzüge gegen die Preußen, die Pforte und gegen Frankreich mitgemacht, als General-Major in
Pension, wo er sich ausschließlich kriegswissenschaftlichen Arbeiten widmete.

Seine Schriften sind:

- „Vorlesungen über die angewandte Taktik oder eigentliche Kriegswissenschaft“ (Wien 1812–1813. 2 Bde. in 4 Abth.)

Hier schon in unserer Bibliothek:

http://erzherzogcarl.bboard.de/board/ftopic-75805382nx22190-570.html

- „Quarreograph; ein neues und einfaches Instrument, jede perspektivische Zeichnung mit der strengsten Genauigkeit aufzunehmen“ (Wien 1819. 2 K. K.).

Dieses Instrument ist Aurachers eigene Erfindung.

- „Ausführliche Anweisung zu einem ganz neuen und einfachen Antigraphen (Gegen- und Verkehrtzeichner)“ (Wien 1820)

Zum Behufe der Lithographie von Auracher erfunden.

- „Perspectivische Ansichten der Stadt Baden und deren Umgebungen nebst ausführlicher [95] Beschreibung dieses Curortes. Mit 46 Blättern nach der Natur quarreographirt und auf Stein gez.“ (Wien 1822–24. qu. 4°. 2 Bde.)

- „Perspektivische Ansichten von Obersteyer“ (in 16 größeren lithogr. Blättern mit Text (ebend. 1825); –

- „Perspectivische Ansichten aus dem Eisenburger Comitate in Ungarn. Text deutsch und ungarisch“ (Wien 1825. qu. 4°. nur 1 Heft)

Unter andern Lithographien seiner Hand befindet sich auch des Kaisers Franz Bildniß.


Zuletzt bearbeitet von Andreas_P am 25.06.2017, 17:42, insgesamt 2-mal bearbeitet
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden MSN Messenger
Andreas_P
Administrator



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 05.09.2007
Beiträge: 275
Wohnort: Hinterbrühl

BeitragVerfasst am: 25.06.2017, 17:39    Titel: Ritter Joseph von Fölseis Antworten mit Zitat

Ritter Joseph von Fölseis (1809-1810)

Geboren 1760 in Wr. Neustadt, trat er 1776 als Kadett in das Heer ein und zeichnete sich in der Sclacht bei Stokach aus. Er erstürmte als Oberst in der Schlacht
von Aspern das Dorf Eßlingen, wofür er mit dem Maria-Theresien-Orden ausgezeichnet wurde. 1813 machte er den Feldzug als General mit
und wurde Inhaber des IR.29. 1825 wurde er Festungkommandant in Olmütz und 1830 ging er, nach 54 Dienstjahren, in den Ruhestand.
Er starb am 3.1. 1841 im Alter von 81 Jahren in Olmütz.

Aus der Regimentsgeschichte des IR3:


"Der Regiments-Commandant, Oberst Fölseis, der in der Schlacht von Asparn verwundet worden was, erhielt für sein "umsichtiges und tapferes Verhalten in der Schlacht
von Asparn-Essling" mit Armee-befehl vom 24.Oktober 1809 das Ritterkreuz des Maria Theresien-Ordens."


Quellen:



- Julius Stanka, Geschichte des IR3, (Wien) 1894, S 441


Zuletzt bearbeitet von Andreas_P am 26.06.2017, 21:50, insgesamt einmal bearbeitet
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden MSN Messenger
Andreas_P
Administrator



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 05.09.2007
Beiträge: 275
Wohnort: Hinterbrühl

BeitragVerfasst am: 25.06.2017, 17:58    Titel: Antworten mit Zitat

Carl von Steininger (1806-1809)

Carl von Steininger (geb. zu Netschetin in Böhmen 17. August 1772, gest. zu Orláth in Siebenbürgen 5. October 1841),
war auch Soldat, und hatte seine militärische Ausbildung in der Wiener-Neustädter Militär-Akademie erhalten, aus welcher
er 1790 als Lieutenant zu Kinsky-Infanterie Nr. 47 ausgemustert worden war. In für die damalige Zeit ungewöhnlich rascher
Folge machte er die unteren Officiersgrade durch, wurde bereits 1800 Major, 1805 Oberstlieutenant bei Erzherzog Karl-Infanterie Nr. 3
und 1806 Oberst. In dieser Eigenschaft war er General-Adjutant bei dem Erzherzog Karl, wurde am 15. Februar 1809 General-Major und erscheint
unter den Ausgezeichneten in der Schlacht bei Wagram. Zum Feldmarschall-Lieutenant befördert, wurde er Divisionär in Klagenfurt,
erhielt im Jahre 1835 das Stadt- und Festungs-Commando von Venedig und zugleich die geheime Rathswürde.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden MSN Messenger
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    k.k. Infanterieregiment Nr. 3 "Erzherzog Carl" - 1. Grenadier Compagnie Foren-Übersicht -> Historisches Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Seite 1 von 1

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.




Powered by phpBB 2.0.23 © 2001, 2002 phpBB Group

BBoard.de bietet Ihnen ein Kostenloses Forum mit zahlreichen tollen Features

Impressum | Datenschutz