k.k. Infanterieregiment Nr. 3 "Erzherzog Carl" - 1. Grenadier Compagnie



 

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KALENDER 2014



 
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Lachnit
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BeitragVerfasst am: 06.02.2014, 23:14    Titel: KALENDER 2014 Antworten mit Zitat

Der Kalender wird laufend aktualisiert - Stand 21.10.2014
Diese Auflistung ersetzt nicht die Marschbefehle !
Folgende Veranstaltungen stehen uns zur Wahl:



FELDSBERG / Cz - 11.-13. April 2014 - siehe Marschbefehl 01/2014
MODENA / Italien - 9.-11. Mai 2014 - wegen fehlendem Interesse abgesagt
MONTMIRAIL / Frankreich - 29. Mai - 1. Juni 2014 - wegen fehlendem Interesse abgesagt
RAAB / Ungarn - 6.-8. Juni 2014 - siehe Marschbefehl 02/2014 - Regimentsveranstaltung
WOLKENSTEIN / Sachsenland - 13.-15. Juni 2014 - siehe Marschbefehl 03/2014
PRESSBURG / Sk - 20.-22. Juni 2014 - siehe Marschbefehl 04/2014
ZNAIM / Cz - 11.-13. Juli 2014 - wegen fehlendem Interesse abgesagt
Sommer-AUSTERLITZ / Cz - 15.-17. August 2014 - wegen fehlendem Interesse abgesagt
PESCHIERA / Italien - 29.-31. August 2014 - Regimentsveranstaltung - siehe Marschbefehl 05/2014
OLMÜTZ / Cz - 5.-7. September 2014 - wegen fehlendem Interesse abgesagt
DEUTSCH-WAGRAM - "Lange Nacht der Museen" - 4. Oktober 2014 - Regimentsveranstaltung
Winter-AUSTERLITZ / Cz - 28.-30. November 2014 - siehe Marschbefehl 08/2014
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Lachnit
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Anmeldungsdatum: 07.06.2008
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BeitragVerfasst am: 15.02.2014, 14:24    Titel: MODENA - Italienfeldzug 1814 Antworten mit Zitat

MODENA / Italien - 9.-11. Mai 2014

Organisator: Tirailleurs du Po
Verpflegung: Freitag Selbstverpflegung, Sa + So Frühstück und Mittagessen, Sa Abendessen
Infrastruktur: Biwak, Stroh, Holz und Schießpulver
Spiel: 1 Schlacht am Samstag Nachmittag, 1 Schlacht (wargame-rules?) am Sonntag Vormittag


Das IR3 war 1814 nach Italien beordert und tat sich in vielen Gefechten hervor - zum besseren Verständnis habe ich Euch ein paar Daten herausgesucht und auch einen Auszug aus unserer Regimentsgeschichte:


05.02. Übergabe Peschiera´s nach Blockade an FML Pflacher
08.02. Schlacht am Mincio (bei Valeggio)
02.03. Gefecht bei Parma
07.03. Treffen bei Reggio
13.04. Gefecht bei Fiorenzola
14.04. Gefecht an der Nure
15.04. Gefecht bei Piacenza


Das Gefecht der Grenadiere bei Massimbona, Quaderni, Pozzolo.
(Die Reserve-Grenadier-Division Merville.)-)

Die Division Merville hatte, wie erwähnt wurde, Befehl erhalten, den 8. nach Pozzolo zu rücken und hier Stellung zu nehmen. FM Bellegarde glaubte die Division von hier aus im Bedarfsfalle sowohl gegen Monzambano als gegen Mantua schnell verwenden zu können.

Die Division Merville bestand aus der Grenadier-Brigade Stutterheim und der Cavallerie-Brigade Wrede. Erstere war gebildet aus den Grenadier-Bataillonen de Best, Welsperg und Chimani, 6 Compagnien, Faber und Purcel, 4 Compagnien, zusammen 2583 Mann, letztere aus 6 Escadronen Savoyen- und 4 Escadronen Hohenlohe-Dragoner, zusammen 1200 Reiter. An Artillerie hatte die Division 1 sechspfündige Batterie zu 8 Geschützen. Gesammtstärke der Division 3783 Mann.

Merville hatte seine Truppen bei Pozzolo mit der Front gegen das Dorf in zwei Treffen aufgestellt; erstes Treffen Grenadier-Brigade Stutterheim (24 Compagnien), zweites Treffen Cavallerie-Brigade Wrede.

Die Bodenverhältnisse waren hier günstiger als bei Monzambano, da weniger Gräben, weniger Weingärten und Maulbeerpflanzungen die Truppenbewegungen hinderten.

Merville vernahm in seiner Stellung das Kanonenfeuer aus der Gegend von Monzambano, konnte auch aus dem veränderten Schalle auf das Vorwärtsschreiten des Gefechtes schliessen.

Er selbst hatte keinen Feind vor sich, in seinem Aufstellungsbereiche war tiefste Ruhe. Er liess daher die Gewehre in Pyramiden setzen und die Dragoner absitzen.

Bald darauf jedoch wurde aus südlicher Richtung, Direction Mantua, heftiges Gewehrfeuer vernommen. Merville schloss auf einen Zusammenstoss der dorthin entsandten Division Mayer mit dem Gegner.

Zu dieser Zeit liess GM Vecsey, der unweit der Stellung Mervilles mit seinen Truppen auf das rechte Ufer des Mincio gesetzt war, das Ersuchen an Merville gelangen, die unterhalb Pozzolo gelegene Brücke besetzen zu lassen, um so seine (Vecsey's) Rückzugslinie gedeckt zu wissen.

Merville bestimmte hiezu das Grenadier-Bataillon Purcel mit 4 Geschützen.

Kurz darauf passirte Lieutenant Pohl des Generalquartiermeisterstabes, von FM Bellegarde längs des Mincio gegen Marmirolo entsandt, um Nachrichten von der Division Maver zu erhalten, die Division Merville.

Derselbe hatte sich kaum entfernt, als im Rücken der Division, bei den Höhen von Malavicina, einzelne Schüsse fielen. Es wurden sofort die Gewehre ergriffen, aber es blieb weiter still.

Es war 10 Uhr Vormittags, als Lieutenant Pohl im schärfsten Tempo zurückgeritten kam und dem FML Merville meldete, dass er auf der Höhe von Massimbuona auf starke feindliche Abtheilungen, theils schon entwckelt, theils in der Entwicklung begriffen, gestossen sei und dass ihm österreichische Uhlanen-Abtheilungen, von feindlicher Cavallerie stark bedrängt, auf dem Wege von Goito nach Pozzolo dicht nachfolgten und bald auf die Division aufprallen müssten.

Sofort wurden die Waffen ergriffen, die Dragoner sassen auf, aber schon sprengte der österreichische Oberstlieutenant Mengen mit einer Uhlanen-Abtheilung, von bedeutend überlegener feindlicher Reiterei in die Mitte genommen, daher, bestrebt, sich nach Pozzolo durchzuschlagen.

GM Stutterheim liess das am linken Flügel stehende Grenadier-Bataillon de Best zurücknehmen, einen Haken bilden und mehrmals Feuer auf die französischen Reiter abgeben.

Das hielt dieselben momentan zurück. Inzwischen hatte sich FML Merville selbst an die Spitze des Dragoner-Regimentes Savoyen gestellt, griff mit Oberstlieutenant Mengen, der sich schnell geordnet hatte, die feindliche Cavallerie an, während GM Wrede mit 3 Escadronen Hohenlohe-Dragonem den Franzosen in die rechte Flanke fiel. Diese wurden geworfen, in der Richtung nach Mantua verfolgt und ihnen sechs Geschütze abgenommen.

Als aber die österreichischen Reiter hiebei in feindliches Infanterie- und Artilleriefeuer geriethen, stellten sie die Verfolgung ein.

Das feindliche Feuer stammte von den Truppen, mit denen der Vicekönig den Vorstoss von Mantua aus unternommen hatte und die sich eben im Anmärsche gegen die Division Merville befanden. Es waren dies die Divisionen Quesnel und Rouyer und die Cavallerie-Brigaden Pereymont und Bonnemain in einer Gesammtstärke von 14.340 Mann Infanterie und 1000 Reitern, zu denen später noch eine Brigade der Division. Mascognet, etwa 3000 Mann stark, und eine Batterie gestossen waren.

Inzwischen hatten die Grenadiere eine vortheilhaftere Stellung bezogen. Das Bataillon de Best war um einige hundert Schritte vorgerückt, hatte seinen rechten Flügel an einen Ravin gelehnt, angeschlossen stand rechts davon das Bataillon Welsperg in der Richtung gegen Remelli; die beiden anderen Bataillone bildeten das zweite Treffen.

Um überraschenden feindlichen Angriffen besser begegnen zu können, liess GM Stutterheim Divisionsmassen forroiren, hievon sechs ins erste, fünf ins zweite Treffen stellen. Die halbe Batterie stellte er in die Mitte des ersten Treffens auf. Die beiden Dragoner-Regimenter hatten Stellung hinter dem rechten Flügel der Grenadiere genommen, angeschlossen an sie die 3 Uhlanen-Escadronen unter Oberstlieutenant Mengen und Oberstlieutenant Gorzkowski.

Als der Vicekönig seine geworfene Cavallerie aufgenommen hatte, ging er mit der Infanterie in der Richtung Pozzolo und Remelli zum Angriffe vor. Dreissig Geschütze, denen Merville nur vier gegenüberstellen konnte, leiteten denselben ein.

Die Verluste auf österreichischer Seite waren hiedurch bedeutend, besonders litt das Bataillon de Best; Hauptmann Henner vom 55. Infanterie-Regiment und Lieutenant Edel des Regimentes Erzherzog Carl wurden getödtet.

Darauf hin befahl General Stutterheim dem Bataillone Welsperg, die feindlichen Geschütze zu stürmen.

Oberstlieutenant Welsperg ging mit seinen drei Divisionsmassen entschlossen im feindlichen Kartätschenfeuer vor, gedeckt in seiner linken Flanke durch die Bataillone des zweiten Treffens. Das Bataillon drang in die Batterie ein und nun entstand dort mit der zur Unterstützung heraneilenden französischen Infanterie ein blutiges Handgemenge um den Besitz der Geschütze. Als eine feindliche Colonne anrückte, um dem Bataillone Welsperg den Rückzug zu verlegen, ging Oberstlieutenant Chimani mit seinem Bataillone vor, warf sich auf jene Colonne und brachte sie in Unordnung.

Inzwischen war auch das Bataillon de Best zur Unterstützung vorgerückt und so gelang es, wiewohl mit starkem Verluste, das Bataillon Welsperg aus der Umfassung zu befreien. Aber trotzdem mussten die Grenadiere zurückweichen und die feindlichen Geschütze setzten ihr Feuer weiter fort. Um sich jedoch mehr gegen die Verluste der feindlichen Artillerie zu schützen, nahm General Stutterheim die Brigade um einige hundert Schritte in eine durch Baumgruppen gedeckte Stellung zurück, wodurch der französischen Artillerie das Zielen und Einschiessen erschwert wurde.

Aber schon überragte der feindliche rechte Flügel den linken Flügel der Grenadiere, auch bedrohte die französische Cavallerie die Flanken der äusseren österreichischen Divisionsmassen.

Da ging Oberstlieutenant Chimani, unterstützt von zwei Geschützen, mit seinem Bataillone gegen die feindlichen Reiter vor. Er liess sie mit Kartätschen beschiessen und brachte sie zum Halten. Nun stürzte sich die Grenadier-Division vom Regimente Jellachich (Nr. 53) mit dem Bajonnette auf die feindlichen Reiter und vertrieb sie.

Die beiden anderen Divisionen des Bataillons Faber (Regimenter Nr. 48 und 5) wollten nachfolgen, wurden jedoch von Oberstlieutenant Faber zurückgehalten und gegen Remelli und Vanoni geführt, welche Orte bereits von feindlicher Infanterie besetzt waren.

Zum Schutze gegen weitere Cavallerieangriffe und der linken Flanke stellte FML Merville sodann die Dragoner-Brigade auf dem linken Flügel auf, was umsomehr nothwendig wurde, als der gegnerische rechte Flügel sich immer mehr gegen die von Roverbello nach Villafranca führende Strasse ausdehnte und die französischen Reiter den österreichischen linken Flügel mit steter Umfassung bedrohten.

Die 3 Escadronen Carl-Uhlanen deckten den rechten Flügel am Mincio. Als sich General Wrede aus oben angeführtem Grunde mehr nach links zog, entstand eine Trennung der beiden Brigaden.

Die Franzosen schickten nun zahlreiche Plänklerschwärme gegen die Divisionsmassen der österreichischen Grenadiere vor, was zur Folge hatte, dass diese etwas zurückwichen, um sich dem feindlichen Feuer zu entziehen, lösten aber gleichfalls den dritten Theil in Plänklerlinien auf, die, hinter Bäumen und Steinhaufen gedeckt, ein lebhaftes Feuergefecht führten.

Schon währte der Kampf durch drei Stunden, ohne eine Entscheidung zu bringen, als es einem französischen Bataillone gelang, in den Zwischenraum der beiden Brigaden einzudringen und das Bataillon Faber in der linken Flanke zu fassen.

Oberstlieutenant Faber machte gegen diese Umfassung wiederholt Gegenangriffe, wurde aber bald, da ihn die anderen, selbst gegen Übermacht kämpfenden Bataillone nicht unterstützen konnten, gezwungen, der feindlichen Überzahl zu weichen.

Dies machte den Rückzug der ganzen Gefechtslinie in die Stellung Querni (zwischen Pozzolo und Valeggio) und Maffi nothwendig. Hiedurch kamen die Franzosen auch an die Brücke von Pozzolo.

Aber Oberstlieutenant Purcel hatte, die Gefahr ahnend, seine 4 Compagnien und 4 Geschütze auf das rechte Mincio-Ufer genommen, einige Schiffe der Brücke am linken Ufer losmachen lassen und vertheidigte jetzt mit verkehrter Front die Brücke vom rechten Ufer aus. Er Liess die Geschütze ins Feuer setzen und hielt hiedurch die Franzosen vom Ufer fern, so dass das Bataillon de Best sich noch länger in der innehabenden Stellung zu halten vermochte.

Inzwischen hatte Oberstlieutenant Chimani mit 2 Divisionen die Häuser von Maffi besetzt, eine Division in Reserve dahinter aufgestellt.

Dahin richteten jetzt die Franzosen ihre Angriffe, die jedoch erfolgreich abgewiesen wurden.

Um dem Bataillone Chimani etwas Luft zu machen, griff General Stutterheim mit den Bataillonen de Best und Welsperg die Front der Franzosen an, hatte auch anfanglich Erfolg, musste jedoch vor dem überlegenen Geschützfeuer und der Übermacht der Franzosen den Rückzug in seine frühere Stellung antreten.

Die Ermattung der Truppen, die bedeutenden Verluste, die unbrauchbar gewordenen Geschütze veranlassten den FML Merville, bei den fortgesetzten. Angriffen der Franzosen auf Maffi den Rückzug langsam, mit gegenseitiger Unterstützung der Bataillone, nach Feroni anzutreten.

Noch ehe die Grenadiere Feroni erreichten, traf General Quosdanovich mit dem Regimente St. Julien, etwa 2000 Mann stark, und einer achtpfündigen Batterie als Unterstützung ein.

Dies bestimmte den FML Merville, einen neuerlichen Angriff auf Maffi zu unternehmen. Die Batterie setzte sich ins Feuer, um den Angriff einzuleiten, während das Regiment St. Julien die feindliche rechte Flanke zu gewinnen trachtete. Quosdanovich griff mit Ungestüm an, trieb den Feind auch zurück. Das ermuthigte die Grenadiere und sie gingen neuerlich gegen die feindliche Front vor.

Das Bataillon Chimani nahm die Häuser von Maffi und Hauptmann Sandner vom Regimente Erzherzog Carl und Hauptmann Thiel vom Regimente Hohenlohe-Bartenstein durchbrachen die feindlichen Abtheilungen mit ihren Compagnien.

Der Feind schwankte und wandte sich zum Rückzuge. Da erschien eine Brigade der französischen Division Marcognet auf dem Schlachtfelde und stellte das Gefecht wieder her, welches nun mit Erbitterung weiter geführt wurde.

Hiebei wurde General Quosdanovich schwer verwundet und vom Kampfplatze getragen.

Als hierauf das Regiment St. Julien in der linken Flanke gefasst wurde und sich zurückzog, auch die Häuser von Maffi wieder in die Hände der Franzosen fielen, sahen sich auch die Grenadiere genöthigt, nach Feroni zurückzugehen.

Die Lage der Division Merville war jetzt kritisch !

Die Verluste, namentlich an Officieren - die Commandanten de Best und Faber lagen verwundet in Feroni - die Divisionen Simbschen und Lusignan wurden je von einem Feldwebel commandirt - der Munitionsmangel, die Erschöpfung der Truppen - alles dies schloss einen längeren Widerstand aus.

Noch einmal brachten die Generale Merville und Stutterheim die Truppen vorwärts zu einem Stosse auf Maffi. Die Bataillone de Best und Welsperg griffen mit dem Bajonnette an, drangen auch in Maffi ein, aber die Vertreibung der Franzosen gelang ihnen nicht. Doch hatte dieser Vorstoss die eine Folge, dass der Gegner sein weiteres Vordringen einstellte.

Vereinzelte Angriffe desselben wurden mit Gegenangriffen erwidert, so dass die Franzosen nicht im Stande waren, weiter Terrain zu gewinnen. Als sodann eine eingelangte österreichische zwölfpfündige Batterie ins Gefecht eingriff, war es möglich, Feroni zu behaupten.

Abends langte Oberstlieutenant Erdmann mit 2 Bataillonen Deutschmeister an.

Mit diesen liess FML Merville Maffi neuerdings angreifen und indem gleichzeitig die Reste der Grenadiere unter GM Stutterheim in der Front vorgingen, wurden die Häuser von Maffi genommen und von nun an auch behauptet. Erst die einbrechende Nacht endigte das Gefecht.

Die Brigade Stutterheim hatte an diesem Tage 32 Officiere, 758 Mann - fast den dritten Theil ihres Standes - verloren und war durch 10 Stunden gegen einen fünffach überlegenen Feind im erbitterten Kampfe gestanden, gegen den sie endlich das Schlachtfeld behauptete.

FM Bellegarde rühmt auch in seiner Relation an den Kaiser vornehmlich das Benehmen Mervilles, die ausdauernde Standhaftigkeit der Truppen, die dem Feinde Schritt für Schritt das Terrain streitig machten und so die Absichten des Vicekönigs vereitelten.

Nebst Merville nennt Bellegarde den GM Stutterheim, Oberstlieutenant de Best und vom Regimente Erzherzog Carl die Hauptleute Sander und Rauscher, dann den als Adjutant verwendeten Lieutenant Schredl, sowie den Oberlieutenant Eggarten unter den Ausgezeichneten.

In dem gleichzeitigen Kampfe bei Monzambano hob Oberst Graf Salis in seiner Relation das zweite Landwehr-Bataillon des Regimentes und seinen Commandanten Grafen Lichtenberg besonders hervor. Desgleichen lobt er auch die vorzügliche Haltung der beiden anderen Bataillone des Regimentes.

Von Personen, die sich dort ausgezeichnet, nennt er die Hauptleute Nomis, Vocher, den Adjutanten Teimer, vom Landwehr-Bataillone die Lieutenants Böhm und Garzweiler.

Die Verluste des Grenadier-Bataillons bei Pozzolo sind nicht gesondert angegeben. Die Verluste des Regimentes im Gefechte bei Monzambano betrugen: Todt 18 Mann, verwundet 4 Officiere, 118 Mann, zusammen 4 Officiere, 136 Mann.

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Der inzwischen zu Fontainebleau abgeschlossene Vertrag beendete die Kämpfe auch in Italien. Napoleon hatte für sich und seine Erben auf Italien verzichtet und Österreich trat wieder in den Besitz des lombardisch-venetianischen Königreiches. Hiedurch war es möglich, Truppentheile aus Italien zurückzuziehen.

Das Grenadier-Bataillon de Best kam nach Mailand, rückte aber den 14. August nach Pest ab. Das 1. Landwehr-Bataillon wurde von Parma nach Venedig verlegt, traf den 8. Juni hier ein, marschirte aber schon den 4. Juli über Klagenfurt nach Krems ab. Den 9. August kehrte auch das Regiment nach Krems zurück und traf Ende September dort ein.

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Zuletzt bearbeitet von Lachnit am 30.04.2014, 15:36, insgesamt 7-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 02.03.2014, 17:53    Titel: Feldsberg / Valtice - 11.-13. April Antworten mit Zitat

FELDSBERG / Cz - 11.-13. April 2014 - TEILGENOMMEN

Unser "Frühlingserwachen" - kleine aber feine Veranstaltung an der NÖ-Grenze - rund 1 Stunde von Wien entfernt. Inmitten von Weingärten liegt das Schloß (Liechtenstein) in dessen großer Parkanlage wir unser Lager aufschlagen.

Organisator: Jakub Samek / CENS
Verpflegung: Selbstverpflegung, wir erhalten Holz, Stroh und Wasser
Anreise: Freitag nachmittag / abends
Abreise: Sonntag gegen Mittag

Anmeldungen:
Oberst HORAK
Reg.Tambour HORVATH (?)
Corporal LACHNIT
Grenadier KARNOLZ
Grenadier LAAKMANN (?)
Grenadier MRKVICA
Grenadier PEICHL
Grenadier PLAHCINSKI
Grenadier PLOCHBERGER (?)
Rekrut HARCZI
Rekrut SCHRATTENECKER
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Zuletzt bearbeitet von Lachnit am 22.04.2014, 08:55, insgesamt 9-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 06.03.2014, 11:01    Titel: Raab / Györ 6-8 Juni 2014 Antworten mit Zitat

RAAB / Ungarn - 6.-8. Juni 2014 - Regimentsveranstaltung - TEILGENOMMEN

Organisator: Gemeinde Györ & IR34
Verpflegung: Sa+So, Pulver Holz, Stroh und Wasser
Anreise: Freitag nachmittag / abends
Abreise: Sonntag früher Nachmittag


06.06. Freitag - Eintreffen der Einheiten in Kismegyer
=> Strecke auf Autobahn (Mautpflichtig) dauert rund 1 Std. 15min

07.06. Samstag
08:00 - 09:00 Frühstück in Kismegyer - Győr
09:00 - 12:00 Lagerleben / Drill für Infanterie
12:00 - 13:00 Mittagessen
13:00 - 14:00 Besprechung der Kommandanten
15:00 - 15:30 Gedenkveranstaltung beim Denkmal
16:00 - 17:00 Vorführung der Kavallerie (Reiter aus Győr)
17:00 - 18:00 Gefechtsdarstellung
19:00 - 20:00 Abendessen

08.06. Sonntag
07:30 - 08:30 Frühstück
09:00 - 11:30 Drill für Infanterie
12:00 - 13:00 Mittagessen
13:00 - 15:00 Drill für Infanterie
16:00 - Ende der Veranstaltung, Abbau des Lagers, Heimfahrt



Anmeldungen:
Oberst HORAK
Reg.Tambour HORVATH
Corporal LACHNIT
Grenadier KARNOLZ
Grenadier LAAKMANN
Grenadier MRKVICA
Grenadier PEICHL
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Grenadier TÜCHLER
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Zuletzt bearbeitet von Lachnit am 16.06.2014, 17:45, insgesamt 13-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 06.03.2014, 11:03    Titel: Wolkenstein - Sachsen - 13-15 Juni 2014 Antworten mit Zitat

WOLKENSTEIN / Sachsenland - 13.-15. Juni 2014 - TEILGENOMMEN


Organisator: Grenadierbataillon von Spiegel
Örtlichkeit: Wolkenstein im Erzgebirge / Sachsen
Versorgung: Freitag abend bis Sonntag morgen (Faßbier zum Selbstkostenpreis so lange der Vorrat reicht, selber Abkochen oder Taverne)


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BeitragVerfasst am: 06.03.2014, 11:05    Titel: Pressburg / Bratislava - 20-22 Juni 2014 Antworten mit Zitat

PRESSBURG / Slowakei - 20.-22. Juni 2014 - TEILGENOMMEN


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BeitragVerfasst am: 07.03.2014, 23:28    Titel: Sommer-Austerlitz - Cz - 15-17 August 2014 Antworten mit Zitat

Sommer-AUSTERLITZ / Cz - 15.-17. August 2014


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BeitragVerfasst am: 07.03.2014, 23:29    Titel: Peschiera - Italy - 29-31 August 2014 Antworten mit Zitat

PESCHIERA / Italien - 29.-31. August 2014 - TEILGENOMMEN
Regimentsveranstaltung - siehe Marschbefehl 05/2014



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Grenadier KARNOLZ
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Fuhrparkseinteilung / Rückmeldungen bis 21.07.14

eigenes Fahrzeug - eigenständige Anfahrt Freitag / Rückfahrt
Oberst HORAK
Grenadier TÜCHLER & Rekrut SCHOBESBERGER
Grenadier MRKVICA & Reg.Tambour HORVATH (+1)
Grenadier KARNOLZ & Füsilier FOJTU
Jäger Bat.1 WOREL & LECHNER

IR3-Bus - Abfahrt Donnerstag / Rückfahrt Montag
Corporal LACHNIT
Grenadier ANDRES
Grenadier PEICHL
Rekrut SCHRATTENECKER
Preuss. Jäger MILDE
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BeitragVerfasst am: 07.03.2014, 23:31    Titel: Olmütz / Cz - 5-7 September 2014 Antworten mit Zitat

OLMÜTZ / Cz - 5.-7. September 2014


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BeitragVerfasst am: 07.03.2014, 23:32    Titel: Deutsch-Wagram 4. Oktober 2014 Antworten mit Zitat

DEUTSCH-WAGRAM - "Lange Nacht der Museen" - TEILGENOMMEN
4. Oktober 2014 - Regimentsveranstaltung



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BeitragVerfasst am: 07.03.2014, 23:33    Titel: Winter-Austerlitz / Cz - 28-30 November 2014 Antworten mit Zitat

Winter-AUSTERLITZ / Cz - 28.-30. November 2014 - TEILGENOMMEN


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