k.k. Infanterieregiment Nr. 3 "Erzherzog Carl" - 1. Grenadier Compagnie



 

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Oberjäger Schnierer



 
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regiments-tambour
Corporal



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 04.12.2006
Beiträge: 355
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: 28.09.2008, 09:36    Titel: Oberjäger Schnierer Antworten mit Zitat

Johann Schnierer
Ich erzähle gerne von Herrn Johann Schnierer, der uns an seinen Feldzugserlebnissen teilhaben lässt. Was er erlebte, wie es ihm erging und was er während seiner Waffentaten fühlte.
Ich mag seine Erzählungen. Nicht nur weil er ein aufrechter Kerl ist, sondern auch weil er in einem Regiment unserem nah,
den Deutschmeistern, dem I.R. 3, in Markgrafneusiedel kämpfte und er später bei den Jägern diente, wo ich auch einmal gedient habe.
Um meine gelegentlichen Beispiele wiederzubringen, hab ich ein paar Anekdoten des Hrn. Schnierer niedergeschrieben.
Ihr findet hier einiges, was unsere Darstellung und unser Aussehen in ein anderes Licht rücken könnte, bzw. wir bald feststellen, daß vieles nicht so komod, fesch und lustig war.
In ( ) findet ihr meine Anmerkungen.

Einleitung, Kriegserlebnisse, Ausrüstung, Adjustierung, Zustand der Effekten
Einrückungstag war der 25. Jänner 1809......die 10 jährige Kapitulationszeit bestand damals noch.
Von frischer Singstimme, wie ich war, bin ich beim Singen immer einer der Meistersänger gewesen (es wurde also viel gesungen).
Des Biwuaks erste Nachtluft hatte ich nun auch bereits geschmeckt und am Biwuakstroh, zugedeckt mit dem Obdache des allgemeinen Vaterhauses, des Mondes und der Sterne, die Glieder gestärkt, als der Tambour das Vergatterung (das Sammeln) herabwirbelte. (man schlief also auch im Frühjahr im freien ohne Zelt) S 6

..., als meine Muskete mir einen dermaßen derben Backenstreich versetzt hatte und die Nase unsanft touchierte, daß mir das Blut in ganzen Strömen über die weisse Montur hinabfloß. ( Blut hinterlässt hartnäckige Flecken. (Wie, wann, wo hatte da man bei Februarskälte Gelegenheit, sie zu reinigen?) S 10

Das gleich nach der Passierung Burghausens eingetretene Regenwetter ließ den Regen in Strömen fallen, ohne Aussetzen den ganzen Tag.
Die Heerstrassen, bedeckt mit Truppen, waren durchweicht voll tiefen Kotes (und wieder reinigen) S 11

Meine Schuhe an den Füßen wichen aus ihrem Gefüge, die Stiefel hingegen mit sehr langen Röhren, welche noch aus Wien als ein väterliches Bekleidungsstück in meinem Tornister vorrätig waren, sind von einem vorherigen Regenwetter her noch im zusammengeschnorften Zustande gewesen. .....und stellte mich in einem das Lager durchziehenden Wassergraben, um durch diese allmähliche Erweichungsmethode sie gänzlich heraufziehen zu können. (Es war in seinem Tornister sogar noch Platz für Reiterstiefel! Vielleicht nicht üblich, aber es hat sich anscheinend niemand daran gestossen, daß er statt der Halbschuhe Stiefel trägt!? S 12

Anstatt frischen Strohes oder Bretter hatten wir die durchnässten Biwuaks der tags vorher darinnen gelegenen Grenadiere.
(und da wundert man sich, woher das ganze Ungeziefer kam) S 12
Die blanke Erde (bei Markgraf-Neusiedel) wo wir standen, war auch zugleich die Liegestätte; Sack und Pack blieben auf dem Leibe, an ein Auseinandergehen war nicht zu denken. Das Gewehr bei Fuß in dem Arm eines jeden und zu einigen Stunden Schlafes sank jeder nieder, wo er eben stand.
Mit der Hitze des Feuers vom Dorfe her vereinte auch bereits die Juli-Sonne mit der Intensität diese Monats ihre heißen Strahlen.
Daß wir zufolge Befehl in den Mänteln staken, dürfte mit der Heiße der Witterung verglichen zwar sonderbar erscheinen; näher erwogen und Gemäß meiner eigenen Erfahrung waren wir mit dem weiten Gewande des Mantels auf dem Leibe, ohne Rock (denselben am Tornister) viel lüftiger und beweglicher bekleidet. S 21

Hauptmann, Bataillons-Kommandant Baron Stentsch nach dr Fahen Griff, sie hoch am Pferde mit dem mächtigen Ausruf schwang: >Leute, Kinder! Verlasset eure Fahne nicht!< S 22
(jetzt wisst ihr wie und wer das mit der Fahne war)

...schlug eine volle Ladung (Anm: Kartätschen) so schußrecht in unser Zentrum unserer Masse, dass bei 25 Mann niedergeschmettert waren, daliegend unter sich parallel wie umgeblasene Kartenblätter.
....mein von Kugeln des Kleinkalibergewehrs durchlöcherter Mantel war der sprechende Beweis, wie verderblich meine Persönlichkeit von den Gefahren der mitgemachten Schlacht umsaust war. S 24.

(Am Rückmarsch nach Mähren)....Schlünde brannten, waren so bewältigend, daß- wie ich mich noch sehe- eine Krötenlacke nichts abschreckendes oder ekelhaftzes für mich hatte, auch dem Beispiele anderer zu folgen, sich auf den Bauch zu legen und das stinkende Wasser mit oder ohne Krötenbrut einzuschlürfen. S 25.

Kantonierte das Regiment in der Mährischen Ebene >Hanna< bei Znaim. Vor allem befliß man sich der Körper-Säuberung und der bestmöglichen Resaurierung der Montur und Waffenstücke. (also erst nach einigen Tagen der Schlacht) S 25.

(Die Deutschmeister wieder in Wien in der Salzgrieskaserne) Nicht wenig stolz war ich da einmal auf der Burgwache selbst als Schrankenkorporal funktionierte, ein Ehrenposten, den gewöhnlich nur die Grenadiere beziehen. S 28.

(von einem ihm bekannten Hauptmann angeworben, fand sich Schnierer nun bald unter den Reihen der Jäger, in der 6. Kompanie des 3. Jägerbataillons).
...anstatt dessen aber musste ich mich gleich beim Übertritte vorläufig zum Patrouilleführer zurückversetzen lassen, weil eine der Korporalcharge entsprechene Unterjägerstelle so eben nicht frei war. (bis es so weit war)
...,dass er aus seinem Eigenen mir das dahin mittelst draufzahlung die Unterjägerslöhnung ungeschmälert auszahlen lassen werde, was er auch getan hat. S 30.

Die Märsche durch die bayerischen Lande waren das vollendetste non plus ultra aller Eilmärsche, welche ich je mitzumachen hatte. (Abmarsch 15. Okt 1813 ab Landau in Bayern) sohin nach vollen 27 Stunden ward Station gemacht. Fortwährend Regen, Überschwemmungen, über Stock und Stein in rabenschwarzer Nacht.

...oder der Unglücklichen Arriere-Garde angehörten. Diese kaum angekommen, fanden zu keinerlei Restauration einen Zeitzwischenraum – alldieweilen der Kuckuck-Trompeter um 12 Uhr Mittags schon wieder sein garstig in die Ohren schneidendes Vergatterung krächzte,...
(nach einer weiteren Stunde Marsch tauchten Leiterwagen auf und die Mannschaft hatte Gelegenheit sich zu chauffieren lassen)
(bei Würzburg, nachdem sich die Franzosen ergeben hatten) Wir marschierten duch die knarrend eröffneten Tore ein, aber das 3. an der Spitze marschierende österr. Jägerbataillon gleich beim anderen Tor wieder hinaus in der Richtung nach Aschaffenburg. (wie hart muss das gewesen sein? Kein trockenes Quartier, nichts warmes zu Essen,....)

Ein Mus von dem Mehle (Hafermehl) dieser für menschliche Gaumen speren (trockenen) Speise, geschmort mit Leinöl, war also auch der Imbiß, welchen man uns Gästen hierorts verabreichen konnte. S 35.
(mit einem Auftrag einen Rapport zu Szekler zu bringen, zu General Baron Volkmann.)

...bis ich im abermals (im dunkeln) über ein paar langgestreckte Beine einen richtigen Stolperer machte;
....es war der General selbst, der da mitten unter den braunen Röcken und eben so braunen Gesichtern seine Nachtruhe einbrachte (man sieht, nicht nur Napoleon weilte unter seinen Soldaten)

(in Frankfurt) Die Einwohner von Frankfurt empfingen uns mit offenen Armen als Befreier, sie gingen uns sehr freudig bewegt entgegen,....standen welche mit offenen Flaschen Wein,....soff jeder schnell in sich hineinund so auch ich – das hätte mich beinahe verdoppelt (er hatte einen Rausch)

..., nähert sich unter andern auch ein Bürger mir zu redseliger mündlicher Unterhaltung und verehrt mir sein dem neugebackenen Oberjäger sehr anpassendes spanisches Rohr. (aha, man bekam es anscheinend nicht immer auch zur Beförderung, sondern besorgte es sich vielleicht selber, oder liess es sich wie hier, schenken!)

...sah mein Auge zum erstenmale den Kaiser Alexander von Russland von Angesicht zu Angesicht am Fenster seines Hotels. S 39

(Bei Basel den Rhein beobachtend) ...ausgezeichneten guten Quartiere in badischen Landen....Wein, Braten und Kaffee waren an der Tagesordnung jedes gemeinen Soldaten S 40.

(in einem Kämmerlein in Mondsee, Salzburg) ...was dort in einem Kämmerlein vor sich gehe, mein geliebtes Weibchen dritter Ehe, meine Planer Peppi, hört ihrs Emmerich und Anton-eure viel liebe Mutter geboren. (Aha, 99 Prozent der Soldaten waren nicht verheiratet, Herr Schnierer gleich 3 mal?)
(am Weg nach Paris) Schnee lag spärlich auf dem festgefrorenen Boden, der von nun angefangen wieder unsere Diele so wie das Sternenzelt unsere Decke werden sollte. (Die Sterne erwähnend, also wieder Quartier im freien beziehen)

(Beim Dorf Chaumenil) Und während sie (die Szekler Infanterie) in der Haltung des gefällten Bajonetts vorrannten, drückten die Flügelmänner der Pelotons ihre Gewehre nun auch selbst, unwillkürlich und ohne Kommando, gegen den Feind los. (schossen Flügelmänner ansonsten nicht?)

...als nunmehr den Franzosen der Mut ausging und wie sie’s vor dem Entlaufen machen, den Tornister von dem Leibe warfen und in einer überstürzenden Eile ihren Standpunkt und das Dorf verliessen, um sich mit flüchtigen Füßen aus dem Staube zu machen. Und erobert war das Dorf. (da gab es wohl immer Fette Beute!)

...bezogen wir auf dem Gelände, wo wir eben standen, auf dem nackten Erdboden ein Lager.
..., vorerst mit der Abfassung von Blei, Pulver und Kugelpflaster und Patronen; dann aber die Stutzenmannschaft mit Kugelgiessen bis tief in die Nacht. (Jäger gossen die Kugeln selber. Schnierer war Schriftführer für die Munition, die Blessierten, vermissten u.s.w.) S.49

...in das Wasser hinein und durchschnitt im Durchwaten das dünne Eishäutchen mit den Leibern. Nur wenige Mannschaft fand den Tod in den Wellen oder das Los der Gefangenschaft. Eine solche >Aufgeriebenheit< kann man verschmerzen; ...denn bei einer Temperatur des 2. Februar in bis an die Brust von Wasser triefenden, dann gefrorener Kleidung stecken und dazu bewegungslos auf einen Platz gebannt S 53

In dem Dorfe Rosnay...lagen viele Verwundete...Ich besuchte sie und trug ihnen Brot und Wasser zu einiger Erquickung. S 54

(Bei >Bar sur Aube< kam es sogar zu einer Begegnung mit dem König von Preussen, Freidrich Wilh. III und seinem Sohn, dem späteren Fr. W. IV. Als sie in einem Schlosshof ein Feuer abbrennen liesssen, gesellte sich die beiden zur Nachbarfeuerstätte. Man ignorierte sich allerdings.) S 59

Unter andern erzählte man mir als ein lustige Posse, daß der kommandierende öst. General Baron Frimont in einer Laune dienstlicher Extravaganz sich während der Schlacht, auf das Schritthalten im Marschieren kaprizierte, was wohl sonst am Exercierplatze, aber sonst nie in einer Schlacht stattfindet. S 60 (gilt das nur für die Jäger, oder die Infanterie im allgemeinen?)

(Eine Depesche von Gen. Feldmarschall Grafen von Wrede) Oberjäger Schnierer erhalte die goldene, Unterjäger Kramer und Gemeiner Ferkel die silberne königlich bayerische Tapferkeitsmedaille rücksichtlich deren Bravouren in der Schlacht bei Brienne. (die 3er Jäger wurden dann in der Stadt einquartiert, die anderen mussten biwuakieren)
(im Dorf Prunay) Wir bezogen in selber Quartier in konzentrierter Einlegung – Offiziere und Mannschaft in demselben Haus und Gemach beisammen. S 61

Wovon ich mich und mit mir zu Gast geladene und auch sich selbst einladende Kameraden sich da mästeten, warendie köstlichen Häringe, welche ich aus dem Nachtquartier in Troyes und zwar den ganz großen französischen Tornister voll, den ich in dder Schlacht von Brienne gegen den meinigen aufgelesen, mitgebracht habe. (anscheinend war es nicht so wichtig von wem man einen Tornister hatte, vielmehr das was drin war) S 62

(Die Überreichung der Medaillen vom Obristen, vor dem gesammten Bataillon, in Form eines offenen Karrees)
Tausende mögen vielleicht, ähnliches und noch mehr getan zu haben, sich mit Recht rühmen können – und wurden nicht bemerkt. S 63

(beim Durchqueren der Aube am 21.März 1814, das Wasser reicht bis unter die Achsel) Jeder watete, wie er konnte – das Kartusche-Schlingelchen oder Pulverhorn im Mund, den Stutzen über das Genick.
Die Momente des ins Wasser springens ergriffen den Marschall aufs freudigste; er griff sogleich in die Tasche und händigte dem Obristen 10 Golddukaten zur Verteilung an die braven Jäger ein. S 64

Baumgartener (ein verschollener Unterjäger) hatte ein Weib zurückgelassen, welches nichts besseres tun konnte, als bei der Truppe angeschlossen zu bleiben, was sie auch die ganzen weiteren Kriegszüge hindurch getan.

Und das 3. Jägerbataillon marschierte, angeschlossen dem versammelten Armeekorps, nicht auf der Heerstraße in Reihen oder Zügen, sondern in der Halbdivisionskolonne über Feld und Wiesen, also in der geradesten Gefechtslinie der französischen Hauptstadt entgegen. S 65

(bei La Fere Champenoise) ..., ein russisches Kürassier-Regiment französische Infanterie dergestalt niedergemetzelt hatt, daß die Ebene des Vierecks noch genau an den herumliegenden Toten zu erkennen war....das Pferd setzte über die gefällten Bajonette, dies war der Anstoß zum weiteren Eindringen der Kavallerie und zur Niederlage der Infanterie gewesen.

(Man fand einige Weinfässer und rollte sie zur Erquickung ins Lager) ..., erteilte der Obrist den strengen Befehl bei schärfster Strafe, damit die betreffenden Eigentümer das Nichtgenossene unverwüstet wieder finden mögen. (die Franzosen hingegen vernichteten alles, was sie nicht saufen konnten) S 66

(bald erreichten sie ohne größeren Widerstand die Vororte von Paris. Im Dorf Rongis bezog das österreichisch-bayrische Armeekorps ein Lager. Sodann haben Schnierer und sein Kamerad Moltres einen 24 stündigen Urlaub bewirkt, so konnten sie sich Paris und seine Sehenswürdigkeiten ansehen: Die Brücke Pont d’ Austerlitz, Notre Dame, Palais Royal wo er sich in einem Modewarengeschäft eine schwarzseidene Schlafhaube kaufte, usw. Schon in den Vorstädten wimmelte es von Marktschreiern, Gauklern, Possenreißern und allerlei Belustigungen, als wäre nie Krieg gewesen, Schnierer und Moltres waren sogar im Opernhaus. (Sie liessen sich auch in einer Cafeterie nieder) ...und tranken ein Bier, welches 1 Franc = umgerechnet 23 ½ Kreuzer kostete.

Die Rückkehr fand bereits nach 2 Tagen statt. Man marschierte über Neufchatel, <Straßburg, Speyer, Mannheim, Heidelberg, Sinsheim Trier, Saarburg.) Am 1.November ...wurden in Trier die Kanonenkreuze ausgeteilt....,wozu en Parade auf öffentlichen Markt angetreten war. S 75

1815, 1816


(Napoleon verlässt die Insel Elba am 26. Februar 1815)
Die zu seiner Bekämpfung entsendeten bourbonischen Truppen gingen zum Usurpator ohne Schwertstreich über –
so der unglückliche Marschall Ney. S 76

(Am 12.April 1815, nach 10 Monaten marschierte man unter dem Befehle des Hauptmanns Graf Straffoldo ab.) S 77

(man verweilte 30.Mai bis 14. Juni in Gernsbach) ...exercierten zum Zeitvertreib und führten aus Liebhaberei des Hauptmannes gar Manöver im kleinen, möcht ich sagen, aus – eine halbe Kompanie als freundliche, eine halbe als feindliche Armee. (Man marschierte bis La Charite, wurde dort einquartiert. Napoelon war bereits bei Waterloo geschlagen. Die Jäger machten keine Kampfhandlungen mehr mit, sie waren seit Paris bei der Reserve-Armee.)

Am 26. September...wurde das berühmte österreichische Paradalager bei Dijon abmarschiert. 110.000 Mann aller Waffengattungen versammelte ein viele Stunden weites Lager. (4 jägerbataillons bauten ein Lager das symetrisch mit Buchen gebaut und Buchssträußen ausstaffiert war. Von überall her kam man, um es zu bewundern.)
Vor dem Eingange in das Lager ruhten zwei große Löwen auf hohen Sockeln – alles von Buchs gemacht.
Nach mehrfältigen Vorübungen kam es am 5. Oktober zur Aufführung eines großen Manövers. 20.000 Mann markierten den Feind, 90.000 Mann war die Angriffstruppe. So etwas sieht man nicht alle Tage. (Ganz Dijon sah zu. Auch alle der allerhöchsten Herscher, 110.000 Mann führten eine Parade auf.) S 83

(Über Eferding, Obernberg, Altheim nach Schärding, wo die 3. und 6. Kompanie des 3. Jägerbataillons aufgelöst wurde.
Johann Schnierer liess sich hier nieder und feierte hier mit 26 Jahren sein Liebesblühen. S 89

(1818 endete nach 10 ½ Jahren seine Militärzeit.)

Quelle: Innviertler Volksbücher Nr 4 und 5, Aus der Franzosenzeit 1809 – 1816,
Aufzeichnungen eines österreichischen Soldaten.
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event-grenadier
Feldwebel



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 04.12.2006
Beiträge: 492
Wohnort: Grub/Wienerwald, Österreich

BeitragVerfasst am: 29.09.2008, 15:31    Titel: Antworten mit Zitat

supernett zu lesen, danke !!!!
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Klaus Bucher
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Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 17.11.2007
Beiträge: 16777211

BeitragVerfasst am: 16.12.2008, 18:29    Titel: Absolut,,, Antworten mit Zitat

Harte Zeiten in meinem Gedächtniss, toll Geschildert
Herzlichen Dank!!
Lg Klaus Bucher Winken
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kraeutersalz
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Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 22.10.2017
Beiträge: 7
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: 24.10.2018, 12:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hab mit irgendwem darüber in Leipzig gesprochen, und da gibts ja schon einen Thread dazu!

Kann ich wirklich nur empfehlen zu lesen, ist sehr kurzweilig und informativ und gibts online z.B. hier bei der OÖ Landesbibliothek:

http://digi.landesbibliothek.at/viewer/image/AC03729867/3/

unter "Bibliographic Data" kann man auch das gesamte Werk als pdf herunter laden.
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