k.k. Infanterieregiment Nr. 3 "Erzherzog Carl" - 1. Grenadier Compagnie



 

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Sport f.alle Wesen(Männlein u.Weiblein)im 19.Jhd+Renaissance


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Haraldzzz
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Anmeldungsdatum: 04.12.2006
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BeitragVerfasst am: 03.08.2008, 21:10    Titel: Antworten mit Zitat

event-grenadier hat folgendes geschrieben:
ja aber crOcket ist der sport ALLER (männlein und weiblein) gewesen (in der renaissance), während cricket ja sicher nicht von damen ausgeübt wurde.

aber was hat sich von all den dingen nun in unsere zeit gerettet?



das mit der renaissance versteh ich nicht. bitte um erklärung. dachte es geht um sportarten im 19. jahrhundert???

aber wir können das gleich richten und sollten, um im forum leichter die themen zu finden, die überschrift ändern.
werde das gleich machen.
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event-grenadier
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Anmeldungsdatum: 04.12.2006
Beiträge: 480
Wohnort: Grub/Wienerwald, Österreich

BeitragVerfasst am: 21.10.2008, 18:59    Titel: Antworten mit Zitat

....eigetlich wollt ich ja diese diskussion nicht mehr fortsetzen, denn ich find es lächerlich, wenn nach jedem textwechsel sich einer genötigt fühlt, die überschrift um was-weis-ich-was zu ergänzen Sehr böse

andererseits hab ich einen superinteressanten artikel gefunden, der sich ausführlich mit sport und spiel zur übung und erholung des körpers und des geistes auseinandersetzt.
und das aus dem jahr 1796.
da werden ball-, scheiben- , kugel- und andere Spiele beschrieben, die ohne weiteres das prädikat "vorläufer des sportes" verdienen.

und lieber webmaster, nicht dass du dich wieder gezwungen fühlst, den titel zu ändern, aber es wurden auch kinder in diese spiele eingebunden....

viel spaß beim lesen


http://www.sportpaedagogik-online.de/gutsmuths/index.html
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Lachnit
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BeitragVerfasst am: 21.09.2009, 13:14    Titel: Sport im beginnenden 19. Jhd. Antworten mit Zitat

Ein sportliches Betätigungsfeld wurde bisher nicht bzw. fast nicht angesprochen: SCHWIMMEN

Dazu geb ich Euch einige Auszüge aus der September-Ausgabe des Donaustädter-Bezirksblattes:

1826 - Auszug aus der Freibad-Anleitung- eine Art Vorläufer der FKK-Kultur
"... entblöße zuerst den Kopf, entkleide dann langsam den übrigen Körper, und lasse den nackten Körper am Ufer erst einige Zeit von der Luft bestreichen ... So wenig darf man sich der Badekleider bedienen, damit der Körper so viel als möglich immer vom frischen Wasser umgeben ist ...."

Die Kritik und Empörung dazu können wir uns vorstellen - interessant aber ein Befürworter - 1831
"Im Bademantel oder im Hemde zu baden, halte ich für überflüssig, denn hiedurch werden nur die unmittelbaren belebenden Einwirkungen des Wassers auf den Körper hindangehalten, die Aufsaugungen desselben gehemmt."

1830 - Auszug aus dem Konzessionszertifikat der Damen-Schwimmschule
"Die Schwimmschule für das weibliche Geschlecht ... worauf die Behörden Einfluß nehmen ... daß die Gesetze des Schicklichen und Anständigen nicht verletztet werden ... dafür Sorge tragen ... dem Bau des weiblichen Körpers anpassenden Gurten, an welchem die Schwimmlehrlinge festgehalten werden müssen ... Als Schwimmeister dürfen keine anderen als höchst verläßliche, womöglich verheurathete Männer zugelassen werden ... Schwimmschülerinnen mit einem Zeugnisse eines Arztes ausweisen, damit bei sich ergebenden unangenehmen Zufällen sogleich Hülfe geleistet werden kann ... ein in seiner Kunst erfahrener Wundarzt gegenwärtig sey ... mit einem Nothkasten versehen !"



... noch interessanter die Texte zu unserer Zeit - siehe nachfolgender Beitrag ...
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Zuletzt bearbeitet von Lachnit am 24.09.2009, 22:00, insgesamt einmal bearbeitet
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Lachnit
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BeitragVerfasst am: 21.09.2009, 13:26    Titel: Sport im beginnenden 19. Jhd. Antworten mit Zitat

Zur Zeit der napoleonischen Kriege waren die meisten Menschen des Schwimmens unkundig - jedoch entdeckte das Militär sein Interesse am Schwimmen durch die Schlacht bei Aspern-Essling 1809.

Man erkannte, daß nicht nur viele Soldaten überlebt hätten, wären Sie des Schwimmens mächtig gewesen, sondern auch daß diese einer Gefangennahme entgehen hätten können, wären sie doch als Schwimmer in der Lage gewesen, dem Feind zu entschwimmen.

Die "Erste kk Militärschwimmschule" wurde 1813 gegründet.



Wie heute mußte man natürlich auch damals seine Haut vor den Einwirkungen der Sonne schützen - wegen der noch viel zu zugeknöpften Bademode hatte man natürlich weniger Haut einzucremen.

Ein Originalrezept von 1802
" ... wie man sich wider das Verbrennen von der Sonne präserviren soll: Man nimmt eine beliebige Menge Ochsengalle, thut zu jedem Pfund ein Quent Alaun, eine halbe Unze Steinsalz, eine Unze Zuckercand zwey Quent Borax und Campher, mischet alles und rühret es eine Viertelstunde lang um; alsdann läßt man es ruhig stehen; thut dieses drey Mahl des Tages, vierzehn Tage hintereinander, bis die Galle so klar wie Wasser ... sodann durch Löschpapier laufen, und hebet sich zum Gebrauch auf. "

Toll - da fragt man sich, ob die sich damit eingerieben haben oder ob sie es tranken ???
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Zuletzt bearbeitet von Lachnit am 24.09.2009, 21:58, insgesamt einmal bearbeitet
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Haraldzzz
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BeitragVerfasst am: 21.09.2009, 14:19    Titel: Antworten mit Zitat

Wo hast Du den das her??? Mr. Green

Ich frag mich gerade, wie man sich bei der Schlacht von Aspern druch Schwimmen retten hätte können.

Zum einen standen die Österreicher ja nördlich der Donau, also können da nur die Franzosen gemeint sein, was ich aufgrund der scheinbaren k.k.-Quellen jetzt mal hinterfragen möchte.

Außerdem war der Donaustand sehr hoch und auch wenn eine Strömungsgeschwindigkeit bei unregulierten Flüssen nicht die gleiche ist, wie bei regulierten, so wäre doch ein großer Teil ersoffen.
Man fragt sich, was wie die Gefangen entschieden hätten, hätten Sie diese Zeilen gelesen und entscheiden können. Gefangenschaft oder Schwimmen. Mit den Augen rollen
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Lachnit
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Beiträge: 598
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BeitragVerfasst am: 21.09.2009, 18:08    Titel: Schwimmen oder nicht Schwimmen Antworten mit Zitat

Im ersten Teil des Beitrages steht woher ich die Texte habe ! Winken

Ja, Du hast recht, natürlich sind die Franzosen gemeint - ich hab den Text original abgeschrieben - sind Dir die Daten zu wenig logisch ???

Die damalige Aulandschaft, samt Donaufluß, war mit Sicherheit nicht überall gleich gefährlich - andererseits sind schon Leute in seichtem Wasser ertrunken.

Ich bin überzeugt, daß sowohl Selbsterhaltungstrieb, als auch Mut (der ja bekanntlich mit Dummheit einhergeht), viele dazu bewogen hat / hätte sich durchs Wasser zu retten.

Bestes Beispiel ist unser Kozabek der durch die Donau geschwommen ist - ergo mußte er es können - und so entkam er der Gefangenschaft.

Oder denk an die Brücke in Leipzig 1813 (zu früh gesprengt) wer nicht gleich tot war, ersoff in einem regulierten Fluß. Wer schwimmen konnte, hatte die besten Chancen zu überleben.

Wenn ich den Artikel gescannt habe, schick ich ihn Dir.

lg
Wolfgang
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Essen, Frauen, Gesundheit, Hund, Kinder, Krankheiten, Laufen, Mode



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