k.k. Infanterieregiment Nr. 3 "Erzherzog Carl" - 1. Grenadier Compagnie



 

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Belagerung von Bratislava 2008



 
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Haraldzzz
Corporal



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 04.12.2006
Beiträge: 341

BeitragVerfasst am: 30.06.2008, 07:36    Titel: Belagerung von Bratislava 2008 Antworten mit Zitat

Nachdem Wochenende in Bratislava sind wohl einige mit spürbaren Knochen wieder heimgekehrt. Jeder bei guter Gesundheit, aber einer leider ohne Untersatz. Traurig

Und weil nach jedem Tal wieder ein Berg kommt, bin ich mir sicher, dass auch die unglückliche Zeit für unseren Kameraden Karnolz, seinen traurigen Tiefpunkt gefunden hat.
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event-grenadier
Gast







BeitragVerfasst am: 30.06.2008, 11:02    Titel: Antworten mit Zitat

Das löblich Regiment hatte die Freude vor allem aber die Ehre, eine Hochwohlgeborene Verwandte unseres Generalissimus und Inhabers, während der Gefechte um Pressburg, im Feldlager zu erfahren.
Aus diesem Grund wurde eine "Ordre de Camp" ausgegeben, die wie folgt lautete:


Anweisungen für den Verhaltenscodex an die
erste Grenadier Compagnie des Infanterieregimentes No. 3 Erzherzog Carl
für die im Rahmen der Detachierung zu begleitende hochgestellt Persönlichkeit


• Die Compagnie hat dafür Sorge zu tragen, dass Ihrer Exzellenz
an nichts mangelt.

• Der Compagnie wurde Schutz und das Leben Ihrer Exzellenz
anvertraut, welches jeder Soldat mit seinem Leben zu Vertheidigen hat.

• Auf höchsten Befehl seiner Majestät ist das Inkognito zum Schutze
Ihrer Exzellenz unter allen Umständen zu Vertheidigen. Somit sind
Anreden, die eine Entblößung und somit Gefährdung darstellen, als
Landes- und Hochverrat anzusehen mit dem Tode durch Pulver und Bley
zu bestrafen. Ihre Exzellenz ist aus diesem Grunde ausschließlich mit
„Gnädige Frau“ anzusprechen.

• Der Kommandant hat dafür Sorge zu tragen, vor jedem Gefecht
Ihrer Exzellenz einen Appell des Regimentes zu ermöglichen

• Die Compagnie hat dafür zusorgen, dass Ihre Exzellenz sich bei
Spaziergängen sicher fühlt. Hierfür hat ein Offizier Sorge zu tragen und
Ihre Exzellenz zu begleiten.

• Jegliche Ablass von Körpergeräuschen in Anwesenheit Ihrer
Exzellenz, mögen diese mit oder ohne unangenehme Gerüche verbunden
sein, bzw. heimtückische lautlose Attacken dieser Art, werden mit
10 Stockhieben bestraft.

• Die Entleerung des Pot de Chambres durch die Rekruten, welche
grundsätzlich morgens um 07.00 Uhr bzw. auf Verlangen durchzuführen
ist, wird während der Garnisonszeit in Pressburg ausgesetzt.

• Mangels einer Zofe ist Ihrer Exzellent beim An- bzw. Auskleiden
auf Ihren Befehl Hilfestellung zu gewähren.


• Jegliche Geräusche aus der Unterkunft Ihrer Exzellenz, welche von
der bewachenden Compagnie wahrgenommen werden, sind mit äußerster
Diskretion zu behandeln und bei Verletzung mit 10 Stockhieben zu bestrafen.

• Für nächtliche Geräusche, welche auch auf weitere Entfernung
auszumachen sind, ist ein Rekrut zu bestimmen, welcher diese als die
Seinigen ausgibt.


Diese Anordnung ist dem Regimente zur Kenntnis zu bringen und strengstens einzuhalten.

Ihre Exzellenz erwartet umgehend Meldung, wann die Kutsche zur Abreise
und Rückreise bereitsteht, da Ihr Gatte andernorts unabkömmlich ist und
das Wohlergehen seiner Lieben in die Hände des Infanterieregiments Nr. 3
legt.

gez. Der Regimentskommandant
Infanterieregiment No. 3 Erzherzog Carl




Am Weg in die Reichshauptstadt wurde jedoch der Depeschenreiter von den Franzosen abgefangen und so wurde der Schriftverkehr der Hochwohlgeborenen Person mit ihrer in Wien verbleibenden Cousine abgefangen und schändlicherweise vom Feind in Bulletins veröffentlicht:

Depesche Ihrer K.u.K Hoheit Erzherzogin Claudia von Baden nach Pressburg am 28.Juni 2008

Werte Cousine,
habe soeben Deine Depesche zur Kenntnis erhalten und mit Vergnügen studiert.
Meine Sorge, dass durch Deinen doch für eine Erzherzogin von Österreich unschicklichen Aufenthalt an der Front inmitten der rauen Burschen und ohne Compagne eines weiteren weiblichen Wesens und womöglich Verwicklung in ein Kampfgetümmel Deine sorgfältige Erziehung Schaden nehmen könnte, sind nun durch das Studium des strengen Erlasses etwas gemildert.
So hoffe ich bebenden Herzens, Du mögest gesund und ohne Skandal in diese Eskapade überstehen und baldigst in den sicheren Schoß der Familie zurückkehren.
Hach wenn ich Dich nur hätte begleiten können, wir hätten Pressburg schon gestützt.
Tausend tränenreiche Umarmungen von Deiner Dich glühend beneidenden Cousine
Claudia


Depesche von Pressburg nach Baden desselben Tages

Liebste Cousine,
werde von den Mannen des IR3 mit gebührlichem Respekt und Ehrerbietung behandelt. Mein Inkognito ist allerdings in Gefahr, da die Soldaten mich immer wieder mit Exzellenz titulieren, obwohl ihnen das verboten ist.
Diese Verfehlung wird mit Kürzung des Soldes bestraft.
Deine Sorge, meine Ehre und Sittsamkeit könnte Schaden nehmen, ist unbegründet. Die Nächte im Zelt für mich zartes Wesen sind eine Tortour.
Die Schlacht wurde erfolgreich geschlagen, Pressburg konnte von Napoleon nicht eingenommen werden. Ich sollte eine Belobigung des Regimentes beim Kaiser bewirken.
Vivat Carl,
Michaela



Zuletzt bearbeitet von event-grenadier am 01.07.2008, 09:40, insgesamt 3-mal bearbeitet
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event-grenadier
Gast







BeitragVerfasst am: 30.06.2008, 11:30    Titel: Antworten mit Zitat

Lithographien zum Gefecht von Pressburg





Das kurze Gebet vor dem Gefecht




Grenadiere des IR3 wurde - ob ihres Mutes - als Plänkler eingesetzt








Eine französische Batterie war leider nicht zu nehmen.......


....als jedoch der Augenblick zum Sturm gekommen war.......


...überraschte die Cavallerie die Plänkler.






Abermals konnte ein Gefanger hinter die Linien gebracht werden



Unser hochwohlgeborener Besuch war von den Ruhmestaten des Regiments
so beeindruckt, dass sie aus ihrer Privatschatulle eine Bonifikation
zu unserem Sold in der Höhe von 100 Goldstücken, beisteuerte.
Da das Regiment durch unseren Kaiser und auch unseren Generalissimus
hervorragend und ausrechend versorgt wird und es an nichts mangelt,
wird der fürstliche Betrag für einen speziellen Anlaß aufgehoben.

VIVAT unserer "gnädigen Frau"
VIVAT CARL



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event-grenadier
Gast







BeitragVerfasst am: 30.06.2008, 11:50    Titel: Antworten mit Zitat

Leider war auch Grund zur Bestrafung gegeben.
Obwohl der Befehl "Tagwache 06.45 Uhr" und "Standeskontrolle 07.00 Uhr" rechtzeitig ausgegeben wurde,
enfernte sich ein Rekrut von der Truppe.

Erst wusste der Vice-Corporal nicht, wo sein Mann - im übrigen ein Rekrut in seinem ersten Einsatz -
abgeblieben war und musste selbst eine scharfen Verweiß des Kommandanten entgegennehmen.
Als dann feststand, dass der Mann nur seiner Körperpflege und Nothdurft nachkam, wurde dies als
mildernder Umständ gewertet.

TROTZDEM und als abschreckende Wirkung vor der Truppe, wurd der Mann
Coram Publico und Regiment eine Straf von 10 - in Rücksicht auf unseren hochwohlgeborenen Gast -
vermindert auf 5 Streiche, verabreicht.









Als die Bestrafung zu Ende war und der Rekrut wundversorgt war, beeilte sich unsere "gnädige Frau"
ihren Unmut auszudrücken, da sie der Sache doch gerne beigewohnt hätte. Jedoch waren wir der Meinung,
so eine Spektakel den ungeübten Augen einer hochedlen Dame
nicht zumuten zu können (Was wäre das für ein Skandal, falls dem Delinquenten womöglich die
Lagerhose verrutscht und der Blick der edlen Dame auf den entblössten .....ich trau mich gar nicht weiterschreiben,
so unfassbar wäre das !)


Anderseits ist der Vice-Corporal - Entgegen seiner sonstigen Erscheinung - ein grundgütiger und herzensguter Mann
und so setzte er die Streiche fast schon "zart" an, sodass der Rekrut bereits nach kurzer Zeit wieder
seinen Dienst aufnnehmen konnte


Zuletzt bearbeitet von event-grenadier am 30.06.2008, 20:18, insgesamt einmal bearbeitet
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Andreas_P
Administrator



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Beiträge: 275
Wohnort: Hinterbrühl

BeitragVerfasst am: 30.06.2008, 15:10    Titel: Antworten mit Zitat

ausgezeichneter bericht!
bratislava war eine herausforderung für jeden von uns.
und doch haben wir die schlacht siegreich geschlagen und
dafür gesorgt das es ihrer exzellenz an nichts mangelt!
Vivat Carl, Vivat IR3

http://de.youtube.com/watch?v=eNaqcd72NoI
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Lachnit
Feldwebel



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Anmeldungsdatum: 07.06.2008
Beiträge: 619
Wohnort: Wien 22 - Essling

BeitragVerfasst am: 30.06.2008, 19:08    Titel: Antworten mit Zitat

... tolle Bilder, toller Bericht, gaaaaanz tolle Veranstaltung. Sehr glücklich

Für mich als Premiere wirklich ein unvergeßliches Erlebnis, welches mir ältere Berichte von Euch in Erinnerung ruft (zB Adrenalin-Ausstoß, man schaltet ab, man hat Probleme wieder ins normale Leben zurückzukehren etc.). Obwohl ich am Sonntag stark an meine Grenzen (oder leicht darüber hinaus) stieß und heute Montag mit starken "Nachwehen" Verlegen zu kämpfen habe, möchte ich keine einzige Minute missen !

Ich kann nur sagen:
Ein 3-faches Vivat auf unseren Erzherzog Carl und die gnädige Frau,
ein 3-faches Vivat auf unseren neuen, alten "Generalissimus"
und ein spezielles Vivat auf Euch Kameraden !!!


P.S.: Im Übrigen verhalf die Bestrafung (aufgrund der erfolgreichen Beseitigung meiner Rohrverstopfung) auch noch zu erleichternder Flatulenz, welche am Schlachtfeld vermutlich erst im 1. Weltkrieg eingesetzt wurde.
_________________
viribus unitis IR3
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Haraldzzz
Corporal



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Beiträge: 341

BeitragVerfasst am: 30.06.2008, 19:49    Titel: Antworten mit Zitat

http://de.youtube.com/watch?v=s6pH1zs9Wn4
schlechtes youtubevideo
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regiments-tambour
Corporal



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Beiträge: 352
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: 30.06.2008, 22:19    Titel: Belagerung von Bratislava Antworten mit Zitat

Also ich finde es ja wirklich entzückend, diesen Briefwechsel unserer hochwohlgeborenen Excellenzen lesen zu dürfen.

Ich fand die Veranstaltung sehr gelungen.
Der schattige Lager- und Exercierplatz kamen bei dieser Hitze sehr gelegen.
Ich denke unsere Rekruten konnten einen tollen Eindruck gewinnen.
Für die alten Hasen war es allerdings nicht minder anstrengend,
denn die Gefechte (ich denke auch am Sonntag) waren abwechslungreich und anspruchsvoll.
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Haraldzzz
Corporal



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Beiträge: 341

BeitragVerfasst am: 01.07.2008, 00:06    Titel: Antworten mit Zitat

Ich muss sagen, dass die Veranstaltung bezüglich
Lager kein Höhepunkt war. Die Sitzbänke waren zwar bequem,
aber es kam dadurch nie eine richtige Lagerfeuerstimmung auf.


Dafür waren aber die Schlacht vom Feinsten!

Trotz der geringen Größe der anwesenden Truppen und des relativ
kleinen Spielfeldes, der nahen Zuschauer und der angrenzenden
modernen Bauten und Installationen kam vom Krach und dem
Geschützfeuer, für mich eine "Mitten drinnen, statt nur dabei"-Stimmung
auf.

Als wir mitten zwischen den Linien der Ari standen, da dröhnte es und
man war im Mittelpunkt der Schlacht.
Die Franzosen waren großteils verspielt genug, um eine echte
Schlachtstimmung aufkommen zu lassen.



Zitat:
Aus der Regimentsgeschichte des IR3

Am Samstag, dem 28. Juni 1809 trug die Compagnie als Teil des 1.
Bttlnes. den Sturmangriff vor, die feindliche Artilleriestellung wurden
eroberten und im Nahkampf die Mannschaften niedermachten.
Die Franzosen liefen im Anschluss davon und liesen ihre Verwundeten
zurück. Ihr General setzte sich an die Spitze der laufenden Franzmänner
und gab dem Pferd die Sporen!

An Tag des Herrn kam es zu einem neuerlichen Treffen, welches durch
die harte Gegenwehr der feindlichen Truppen, gänzlich anderes Bild bot.
Das IR3 wurde von der Hauptgruppe detachiert und unterstütze die Jäger
beim Gefecht in zerstreuter Schlachtordnung.

Die Drill hierfür konnte unter den kühlen Bäumen durchgeführt werden,
die Trommelstreiche waren von der Truppe schnell im Ohr aufgenommen
und ausgeführt. Die anfängliche Unsicherheit, seinen Kameraden an der
Seite nicht mehr zu spüren und auf sich allein gestellt zu sein, spürbar.

Im Gefecht war die Truppe nicht mehr zu halten, Einzelne wollten allein
eine Bresche durch die feindlichen Reihen schlagen, als ob deren Brust
nicht breit genug für Auszeichnungen zu sein schien.

Der Zusammenhalt der Kameradschaft war so groß, dass exponierte
Grenadiere, dem Anderen zu Hilfe eilten, jegliche Gefahr ignorierend,
sodass die Linie kaum aufrecht erhalten werden konnte.
Lobend zu erwähnen war der Grenadier Autherith, der ungestüm gegen
die Linie mit blanker Waffe vorging und kaum im Zaum gehalten werden
konnte. Ein Schlag setzt seinen Vorstoß ein Ende und mit knapper Not
konnte er am Boden liegend den Bajonetten ausweichen.

Grenadier Andres eilte zu Hilfe, seinen Kameraden rauszuhauen, mußte
aber der Übermacht weichen. Der junge Rekrut Plachinski mußte sich
gegen einen Hauptmann mit aller Kraft zur Wehr setzen, welcher seinen
Bajonettattacken mit gezückten Säbel parierte. Erst als des Rekruten
Gewehr verloren ging, mußte er sich zur eigenen Linie zurückschlagen,
nicht ohne dabei wild umsichschlagend, mit dem Säbel sein junges Leben
zu verteidigen. Mit letzter Kraft erreichte er die schützende Linie, um
augenblicklich Schulter an Schulter weiterzufechten.
Große Gefahr drohte den tapfren Streitern, als die Kavallerie einen
geplanten Hinterhalt vereiteln wollten, und durch den Wald, der vorhin der
Compagnie als Schutz diente, zur Fall wurde. Zwar konnte die feindliche
Kavallerie die Einheit kurzzeitig sprengen, aber keine echten Erfolge
erzielen. Dabei wurde Rekrut Plochberger von der anreitenden Kavallerie
verletzt. Trotz Verletzung weigerte er sich den Verbansplatz aufzusuchen,
bevor der Sieg errungen war.

Da sich die Kämpfe nun mittlerweile immer mehr von der Einheit
entfernten und eine gefährliche Isolierung drohte, wurde der Entschluss
gefasst, auf offenen Feld den Rückzug anzutreten. Der feindliche
Kavalleriekommandant wollte sich diese Chance nicht entgehen lassen
und formierte die Linie. Den 3ern blieb nur noch ein schnell getragener
Sturmangriff in den Rücken der überraschten franz. Artillerielinie übrig,
um im Schutz der Kanonen dem wuchtigen Ansturm der feindlicihen
Reiterei zu entgehen. Zwar wurde die Ordnung der Kavallerie durch deren
eigene Stücke gebrochen, aber die franz. Mannschaften kämpften
verbissen um jedes Geschütz, sodass einige Verlust zu beklagen waren.
Damit aber waren auch eine der letzten franz. Batterien zum Schweigen
gebracht.

Rekrut Lachnit, nahm dabei einen Offizier in seiner Feuertaufe einen
Degen ab.
Aufgrund der hohen Verlust auf beiden Seiten wurde die Truppen
gesammelt. Ein Waffenstillstand ermöglichte die Versorgung der
Verwundeten.
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Haraldzzz
Corporal



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 04.12.2006
Beiträge: 341

BeitragVerfasst am: 01.07.2008, 00:12    Titel: Antworten mit Zitat

rudi hat was gefunden
http://www.szene1.sk/event/119114/photos/1/
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plochi35
Tambour



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 16.09.2007
Beiträge: 112

BeitragVerfasst am: 01.07.2008, 12:35    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr glücklich Grüss euch Kameraden!

Es war auch für mich Premiere dieser zweieinhalb Tages Ausflug nach Preßburg. Abgesehen von Austerlitz das hat aber nur einen Tag gedauert.

Der Gesamteindruck war sehr positiv für mich. Von der körperlichen Beanspruchung her war es schon vergleichbar mit unserem Gefechtsdienst beim österreichischen Bundesheer. Mir selbst hat es körperlich nicht so viel ausgemacht. Die Hitze war halt sehr unangenehm.

Die feindliche Kavallerie Attake habe ich abgesehen von einigen Schrammen auch sehr gut überstanden.

Unser militärisches Auftreten im Vergleich zu den anderen Gruppen war auch nicht schlecht abgesehen von einigen Hoppalas aber niemand ist perfekt.


Lg Franz
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regiments-tambour
Corporal



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 04.12.2006
Beiträge: 352
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: 01.07.2008, 13:55    Titel: Bratislava reinleben Antworten mit Zitat

Ich möchte, obwohl es schon gesagt wurde, es auch gerne erwähnen.

Um sich richtig reinleben zu können waren viel zuviele akustische und optische Reize.

Der Discolärm am Freitag war unerträglich.
Zerstörte die Stimmung total.

Man zeigt und erklärt den Geschichtsinteressierten gerne etwas aber:
das Lagerleben kam zu kurz, weil wir meist auf den (zu bequemen, aber herrlich zum ausruhen zwischen Exercieren, Kämpfen) Bänken knotzten und es sowieso zu heiss war.


Die Lagergassen waren viel zu schmal, die Mannschaft konnte da nicht einmal Gewehr putzen oder sonstwas tun, ohne daß jemand über einen stolpert.
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