k.k. Infanterieregiment Nr. 3 "Erzherzog Carl" - 1. Grenadier Compagnie



 

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Ciki
Gast







BeitragVerfasst am: 07.12.2006, 12:26    Titel: regiment arzt uniform Antworten mit Zitat

Hat jemand von Euch mehr informationen uber reginemts arzte?



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event-grenadier
Gast







BeitragVerfasst am: 08.12.2006, 12:35    Titel: Re: regiment arzt uniform Antworten mit Zitat

Ciki hat folgendes geschrieben:
Hat jemand von Euch mehr informationen uber reginemts arzte


SICHER !!!!
Hier was zum lesen aus dem "Karger"- Buch


Mit Entschließung vom 28.Mai 1802 wurde angeordnet, dass künftig außer den Professoren der medizinisch-chirurgischen Akademie, welche bereits k.k. Räte waren, auch sämtliche bei den Generalkommandanten angestellten Stabsfeldärzte systemmäßig k.k. Räte werden.

Alle übrigen Stabs- und Feldärzte der k.k. Armee mussten sich mit dem in ihrem Korps bekleideten Rang begnügen.

Die Unterärzte durften von niemanden mehr mit „Er“, sondern mussten mit „Sie“ angesprochen werden.

Bereits 1752 trat an die Stelle der Bezeichnung Regimentsfeldscher der Titel „Regimentschirurg“, die Hilfsorgane des Regimentschirurgen hießen Ober- und Unterchirurgen.

Vom Jahre 1803 an wurde für die Benennung „Militärchirurg“ der Titel Feldärzte (Regimentsarzt oder Regiments-Feld-Arzt, Ober- und Unterarzt) üblich.

Ein 1789 erschienenes „Regelement für die k.k. Feldchirurgen“ enthält auch Bestimmungen über die Adjustierung.
Diese lauten – auszugsweise- folgendermaßen:


§ 14
Bei öffentlichen Dienstverrichtungen und bei Paraden hat vom Protochirurgen angefangen bis zum letzten Unterchirurgen jedweder in Uniform zu erscheinen“
.
.
.
§15
„Die Farbe der Uniform muss durchgehend bei den Chirurgen der ganzen Armee gleich sein.
Das Tuch des Rockes soll weiß und dunkelblau meliert und mit rotem Zeug gefüttert, die Aufschläge der Ärmel mit schwarzem Samt und drei vergoldeten Knöpfen besetzt sein; der kleine, oben am hals aufrechte Kragen des Rockes ist vorne an beiden Endteilen mit einem kleinen schwarzsamtenen Zünglein und einem kleinen Knopf der nämlichen Art (wie auf dem Aufschlag) besetzt.
Dazu gehören Westen und Hosen von rotem Tuch mit kleinen vergoldeten Knöpfen gleich jenen vom Generalstab besetzt, Stiefel und schwarze, mit weißen Streifen umgebene Halsbinden. Der Degen soll vergoldet sein...........der Hut soll nicht bordiert, mit einer schwarzen Maschen besteckt sein, eine goldene schlinge windet sich seitwärts um einen kleinen, vorne befestigten Uniformknopf.“
.
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§16
„Der Protochirugus trägt diesen Uniform ganz mit Goldborten verbrämt.
Die Borten sollen an den rändern gleich und zwei Finger breit sein, doch soll das Dessin nicht uniform mit jenen Borten sein, die die Generale der Armee tragen. Er trägt am Degen kaiserliches Portepee von Gold und schwarzer Seide sowie auf einem schwarzen Hut die Quasteln oder Rosetten“
.
.
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§17
„Die Stabschirurgen tragen auf dem §15 beschriebenen Uniform zu beiden Seiten auf dem Rock, wo die Knöpfe und die Knopflöcher angebracht sind, sowie auf den schwarzsamtenen Aufschlägen goldene Epauletten. Ihre Weste ist mit einer zwei Finger breiten doppelt gezahnten Goldborte verbrämt. Sie tragen am Degen kaiserliches Portepee von Gold und schwarzer Seide, sowie auf einem schwarzen Hut die Quasteln oder Rosetten und eine schwarze Masche“

Die Regimentschirurgen und die diesen Rang bekleideten Oberchirurgen sollten vom Stabschirurgen nur durch eine um die Hälfte schmälere, einfach gezackte Goldborte auf der Weste unterschieden sein.

Die Bataillonschirurgen der Infanterie......auch die Unter-Bataillonschirurgen bei den Grenadierbataillonen trugen an Rock und Weste auf beiden Seiten goldene Epauletten, den vorgeschriebenen Degen ohne Portepee an einem Gehänge oder einer Kuppel unter der Weste. Im Übrigen waren sie nach der in §15 angegebenen Weise adjustiert.

Im Jahre 1798 erfuhr die Adjustierung der Militärärzte keine Änderung.

Von 1802 an blieben der die hechtgraue Uniformfarbe und der dreieckig gestülpte Hut unverändert.

Hingegen sollte beim Rock das Futter nicht mehr rot, sondern hechtgrau, die Paroli am stehenden Kragen und die Aufschläge nicht von schwarzem Samt oder Plüsch, sondern Tuch sein.
Statt der bisherigen roten Hosen und Westen wurden solche aus hechtgrauem Tuch eingeführt. Der Schnitt der Uniform sollte nach jedem für die Offiziere der deutschen Infanterie, das Tuch von gleicher Qualität wie jenes für Wachmeister sein.

Als Bewaffnung diente den Militärärzten eine Pistole. Sie hatten im Kriege beritten zu sein. Die Stabs- und Regimentsfeldsärzte mussten in öffentlichen Dienstgeschäften und bei Paraden in Uniform erscheinen. Außer Dienst und bei allen ihren ärztlichen Verrichtungen konnten sie zur Schonung ihrer Uniform Zivilkleidung tragen.

Die Stabsfeldärzte unterschieden sich 1802 von den Regimentsfeldärzten durch 2,7 cm breite glatte Goldborten auf den Ärmelaufschlägen.

Das Tragen des Offizier-Ehrenzeichens (Portepees) war nur den wirklichen Regimentsärzten gestattet.
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Ciki
Gast







BeitragVerfasst am: 08.12.2006, 18:16    Titel: Antworten mit Zitat

Perfekt....danke, jezt konnen wir fur Robert stoffe besorgen....
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Husar
Freiwilliger



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 09.12.2006
Beiträge: 5
Wohnort: Ober-Ungarn

BeitragVerfasst am: 12.12.2006, 19:16    Titel: Antworten mit Zitat

Kann ich nist fest sagen,aber artzte welche bei kavalerie dienten haben andere uniformen und egalisation,wie infantrie-artzte. /wirkliche regiment-artzte /ober-, oder I.klasse/ - tragen uniform nach reglement hof-kriegs-rath/...etc.
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event-grenadier
Gast







BeitragVerfasst am: 18.01.2007, 19:44    Titel: neue Bilder zu Ärzten Antworten mit Zitat

.......hab neue Abbildungen zu den k.k. Regimentsärzten 1780 - 1840 gefunden




.......und auch gleich zu den Invaliden.....
...die mussten auch Uniformen tragen......
......unglaublich............


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Czech
Feldwebel



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 30.04.2007
Beiträge: 16777215
Wohnort: CZE

BeitragVerfasst am: 01.05.2007, 09:36    Titel: Antworten mit Zitat

Well i think everyone knows these pictures:



First two are from Ottenfeld, the last one is from Klein (Regiments Artz, 1811)
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